Soen am 04.04.2017

Soen

SOEN VERÖFFENTLICHEN NEUES ALBUM LYKAIA AM 1. FEBRUAR 2017

 

 

SOEN:

Joel Ekelöf - Gesang

Martin Lopez – Schlagzeug und Percussion

Stefan Stenberg - Bass

Lars Åhlund - Orgel und Rhodes Piano

Marcus Jidell - Gitarre

 

Lykaia war ein archaisches Fest im antiken Griechenland, das an den Hängen des höchsten Berges des bäuerlichen Arkadiens, dem Berg Lykaion, zu Deutsch Wolfsberg abgehalten wurde und ein geheimes Ritual beinhaltete. Die Rituale und Mythen dieses primitiven Initiationsritus bargen laut Überlieferung die Gefahr, dass die daran teilnehmenden jungen Männer dem Kannibalismus verfallen oder sich in Werwölfe verwandeln könnten.

 

I should care to let you fly

A chance to retrieve what was left behind

To experience life

Soen 'Jinn'

 

Seit dem Entstehen der Zivilisation musste sich der menschliche Instinkt auf lange Forschungsreisen begeben. Solche Reisen sind häufig tückisch und voller Unstimmigkeiten, Spannungen und Wendungen, welche die Menschen zu einem ungeahnten Verhalten veranlassen. Stämme bekämpfen sich, Menschen suchen Unterstützung von Göttern, an die sie zuvor nicht glaubten und die gesamte Menschheit durchläuft die verschiedene Stadien von Ekstase und Todesqualen, während sie sich auf ihrer Reise im Kampf gegen Elemente, die sie nicht kontrollieren kann, aufreibt.

 

Ein tieferer Einblick

Für diejenigen, die die bisherige Karriere von SOEN verfolgt haben, ist das Konzept von Reise und Erforschung nicht neu. Das 2012er Album 'COGNITIVE' schlug einen Weg ein, den man als Heavy Progressive Metal bezeichnen konnte. Auf 'TELLURIAN' von 2014 mit seiner Mischung aus

forschendem Pink Floyd-artigen Spirit und kraftvollen Parts a la Opeth, zeigten SOEN erstmalig ihre eigenen Stärken und Visionen. Ihr dritter Longplayer 'LYKAIA' ist nun eine Reise in erdigere Regionen der Musik und gleichzeitig ihr kraftvollstes und schlüssigstes kreatives Werk bisher.

 

Mit LYKAIA bleiben SOEN ihrer Faszination für die schattigen und dunkleren Ecken unserer Welt inhaltlich treu. Dabei fokussieren sie explizit die verschiedenen Konzepte, die hinter religiösem, rituellem, glaubensbasiertem Verhalten in Gesellschaften stehen.

 

"Es gibt eine Menge faszinierender religiöser Ansätze", so Mitbegründer und Sänger Joel Ekelöf. "Sie enthalten sowohl Finsternis als auch Licht und selbstverständlich sind die finsteren faszinierend. Einige von uns sind in katholischen Haushalten aufgewachsen, weshalb wir Religionen nicht fürchten. Aber sie eröffnen einem immer wieder eine interessante Sicht auf das Leben. Wir kommen aus einem der vielleicht atheistischsten Länder der Welt, aus Schweden und etwas, das ich schon immer ziemlich bizarr fand ist, dass man, wenn man sagt, dass man an Gott oder Satan oder irgendeine Form höherer Gewalt glaubt, für ungebildet und dümmlich gehalten wird. Ich fand das immer schräg. Denn angesichts der Inspiration, die diese Glaubenskonzepte nach wie vor erzeugen, muss es da doch etwas zu erforschen geben, oder nicht?"

 

"Es ging nie um Genres, sondern immer um den Weg den wir sowohl musikalisch als auch persönlich gehen mussten", so Gründer und Schlagzeuger Martin Lopez. "Das, woran wir im Moment arbeiten, ist ein neues Abenteuer, ein neuer Weg, der sich zwar von den vergangenen unterscheidet, aber irgendwie auch auf unseren Erfahrungen der letzten Jahre aufbaut."

 

Analog und organisch

Mit Aufnahmen bei Ghost Ward, Studio Gröndal und Deep Well in Stockholm, der Produktion in Händen von Gitarrist Marcus Jidell und einem Mix von Stefan Boman, haben SOEN sich so fern wie nur möglich vom digitalen Zeitalter gehalten und die Wärme der organischen Aufnahmen als treibende Kraft hinter dem technischen Arbeitsprozess genutzt.

 

"Wo immer wir konnten haben wir die Musik analog gehalten, alle Sounds, die du hörst sind echt und nicht durch Samples oder Keyboards generiert. Wenn wir ein Mellotron brauchten, haben wir ein echtes besorgt. Selbst bei meinem Gesang haben wir bewusst auf die endlosen Möglichkeiten der Nachbearbeitung verzichtet und uns stattdessen auf die reine Gesangsarbeit fokussiert", sagt Joel Ekelöf.

 

Wenn die ersten beiden Alben härtere, technischere, kantigere und vielleicht kopflastigere Werke waren, die eine hohe Aufmerksamkeit verlangten, präsentiert sich LYKAIA wärmer, runder und mit "mehr Fleisch auf den Knochen" und bietet den Hörern dadurch einen weiteren Zugang zu seinen acht Tracks. Die Reise ist nicht weniger dynamisch und führt die Betonung der komplexen Melodien mit erschütternder Kraft fort, geht furchtlos weiter in räumliche Gefilde um diese zu erforschen. LYKAIA verdeutlicht, dass SOEN sich noch nie zuvor so übereinstimmend miteinander und selbstsicher präsentiert hat. Von der getriebenen Dringlichkeit von 'Sectarian' zu den episch-kraftvollen Übergängen von Dunkelheit und Licht in 'Jinn' haben SOEN sich zu einer erschreckend kraftvollen und geschlossenen Einheit entwickelt.

 

 

Inspirierende Verbindungen

"Dieses Line-up hat viele gemeinsame Konzerte gespielt", sagt Joel Ekelöf. "Das erzeugt natürlich ein gutes Gefühl und eine Vertrautheit, die SOEN nur noch stärker werden lässt. Du lernst dabei, deinen musikalischen Raum mit anderen zu teilen und wirst dadurch offener für noch stärkeres Songwriting. Man kann nun zu Recht sagen, dass es mehrere unterschiedliche Wege gibt, auf denen man den Zugang zu SOENsMusik  findet. Unsere langjährigen Fans werden immer  Stufen der Komplexität und Vielschichtigkeit in unserer Musik finden, aber die Songstruktur ist das wichtigste. Wir wollten die Musik nie kompliziert machen, nur um der Komplexität willen. Wir wollten diese Songs weniger kantig machen, mit mehr Fleisch und Blut als Haut und Knochen, einen  ganzen Körper mit all den unterschiedlichen Elementen, die man erwartet.

 

Wer einen letzten Hinweis darauf braucht, wie LYKAIA klingt, oder vielleicht sogar riecht, der darf sich an dem exzellenten Artwork erfreuen, das altertümliche Holzschnitzkunst mit der Darstellung der wunderschönen Wildheit der Wölfe verbindet.

 

"Der Wolf hat den Menschen schon immer fasziniert und kommt weltweit in den meisten Kulturen  vor. Der räuberische Instinkt, der tief in jedem von uns ruht. Das Wolfsrudel ist etwas, das Menschen verstehen und nachempfinden können, die Art wie das Rudel sich verhält, wie das Rudel einen Anführer wählt und wie leicht wir uns dem Herdentrieb fügen. Auch Schönheit findet sich darin, es ist nicht nur alles schwarz oder weiß… aber es sind Kreaturen die den 'ungezähmten Geist' sehr deutlich verkörpern", schließt Joel Ekelöf.

 

LYKAIA wird am 01.02.2017 veröffentlicht. Es ist ein Festmahl,  das du ewig in dich hineinschlingen wirst.

 

 

Kartenvorverkauf: 16,00 € (zzgl. Geb.)
Abendkasse: lt. Aushang
Einlass: 19:30 Uhr
Beginn: 20:00 Uhr

Örtlicher Veranstaler: 1st Division
Lichtstr. 30, 50825 Köln
Tel.: +49 (0)221 9542990, E-Mail: kontakt@livemusichall.de

Madder Mortem

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"Red in Tooth and Claw" marks the long awaited return of veteran Norwegian metal pioneers "Madder Mortem". Seven years have passed since the release of its predecessor "Eight Ways", and "Red in Tooth and Claw" still maintains the trademark Madder Mortem sound, but this time the quirkiness has become even more catchy. The songs move from doomy parts to hard hitting riffs, always displaying a great sense of melody, groove and emotions. The whole is topped off with the massive vocals of Agnete M. Kirkevaag who ranges from the most tender whispers to the most violent screams. 
 
Starting life in 1993 as Mystery Tribe, Madder Mortem was one of the early bands from the contemporary Norwegian Metal scene to break away from set genre boundaries. Having started  off with a more straight doom metal sound, the band has continued to develop with each album, following a flawless transition to become an experimental and diverse progressive metal band with a unique sense of groove and contrasting arrangements. This diversity is clearly reflected in the band's live performances, Mader Mortem having shared the stage with acts as diverse as Opeth, Enslaved, Rotting Christ, Vintersorg, Red Harvest and Tristania. 
 
"Red in Tooth and Claw" was recorded and produced by guitarist BP M. Kirkevaag and mastered by Peter In de Betou. The result is the addition of yet another magnificent album to Madder Mortem's grand catalogue. You no longer need to listen to their 10 year old song, "My Name is Silence", because Madder Mortem is back with a vengeance!

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Für alle unter 18

Musikkonzerte gelten nicht als Tanzveranstaltungen, daher gelten die zeitlichen Beschränkungen für Disco-Besuche hier nicht, in Ausnahmefällen kann es allerdings behördlich angeordnet werden. In diesen Fällen weisen wir gesondert darauf hin. Kinder sind Personen unter 14 Jahren, Jugendliche sind Personen zwischen 14 und 18 Jahren.
 Kinder dürfen Konzerte nur in Begleitung einer personensorgeberechtigten oder erziehungsbeauftragten Person besuchen.



Jugendliche dürfen Konzerte besuchen:
 

- ab 16 Jahren (bis 24 Uhr)
 mit Muttizettel (siehe Unter)

- unter 16 Jahren nur in Begleitung einer personensorgeberechtigten oder erziehungsbeauftragten Person 
mit jeweils gültiger Eintrittskarte (ausgenommen Jugendveranstaltungen mit Konzertende vor 22 Uhr)

Personensorgeberechtigte Personen sind Mutter und/oder Vater oder der Vormund.
Erziehungsbeauftragte Person kann jede volljährige Person (über 18 Jahre) sein, wenn sie im (schriftlichen) Einverständnis mit den Eltern Erziehungsaufgaben während der Veranstaltung wahrnimmt.

Den Vordruck zur Übertragung des Erziehungsauftrags während des Konzerts, den sogenannten „Muttizettel", gibt's hier zum Download.

 Erziehungsbeauftragung (Muttizettel)

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